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Die multimediale Inszenierung
von Raum Teil I
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FR 24.9.2004 - 09.00-11.00 Uhr
Barbara Schedl
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In dieser Lehreinheit werden die bislang behandelten medialen Einzeltypen in einem konstruierten mittelalterlichen
Umfeld zusammengefügt.
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Als Grundlage der Diskussion dient die Architekturzeichnung eines Klosterplans: Der sogenannte St. Galler
Klosterplan ist Anfang des 9. Jahrhunderts entstanden und zeigt den Grundriss einer Klosteranlage in roten Tuschlinien auf einer 112 x 77 cm großen aus fünf Teilen zusammengefügten Pergamentfläche. Die
dargestellten Gebäude sind in lateinischer Sprache genauestens bezeichnet. Das Hauptaugenmerk wird in dieser Lehreinheit auf die Klosterkirche gelenkt, in der sich eine Fülle der besprochenen medialen
Einzeltypen wiederfindet. Ausgehend von der Architekturzeichnung des Klosterplans selbst sollen gezielte Überlegungen zur Gestaltung, Bespielung und zum Gebrauch des architektonischen Raumes der
Klosterkirche angestellt werden.
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Ein zweites wesentliches Diskussionspotential der Lehreinheit wird sich aus der Computerrekonstruktion und
-animation dieser Klosterkirche ergeben. Die Möglichkeiten der Computertechnologien werden seit geraumer Zeit in vielen Disziplinen zur Rekonstruktion historischer Szenen genützt, bietet doch dieses
„neue" Medium des 20. Jahrhunderts eine spezielle Form der Vermittlung.
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Ziel der Lehrveranstaltung ist es, sich einer möglichen Inszenierung eines mittelalterlichen (Kirchen)-Raumes zu
nähern, sowie den Stellenwert von neuen Kommunikationsmöglichkeiten innerhalb historischer Disziplinen aufzuzeigen.
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